Freitag, 1. Dezember 2017

Tibet-Terrier und seine Herkunft

Tibet-Terrier, die Hunderasse. Was für ein Hund ist das? Mir ist diese Rasse bei Biggi Lechtermann zuerst aufgefallen. Sie hat ein Buch über Hunde geschrieben. Nicht speziell über Tibet-Terrier. Sondern über Hunde im Allgemeinem. Was sie können und was sie leisten.

Sie selber hat einen Tibet-Terrier. Und der Hund war oft auf Promoaktionen dabei, wenn sie das für das Buch unterwegs war. Hier sieht man ein Bild von Biggi und Tilly.





So habe ich also einen Tibet-Terrier kennen gelernt. Kann natürlich sein, dass ich vorher schon mal einen gesehen habe, aber nicht bewusst.




Nun erzählte mir eine Bekannte, Daniela, bei ihr gibt es auch einen Tibet-Terrier. Sie machte mir dann von dem Hund ein Foto weil ich überrascht war als sie mir erzählte, der Hund wäre dunkel. Ich kannte bisher wie gesagt nur Tilly bewusst als Tibet-Terrier. Und der ist ja wie auf dem Bild zu sehen überwiegend hell. Nur einige Stellen im Fell sind dunkel.
Danke, Dog! Ein Hund ist die beste Medizin

Daniela machte mir dann ein Foto von dem Hund schickte mir dies.

Dieses Foto schickte ich dann auch Biggi, um ihr zu zeigen wie so ein Tibet-Terrier in dunkel aussieht. Aber dann sagte mir Biggi, die meisten Tibet-Terrier sind dunkel. Ihr heller Hund sei mehr eine Ausnahme.

Und da muss ich sagen, das überraschte mich nun ein wenig. Aber das liegt wohl auch daran, dass ich Tilly zuerst kannte und mir das Wissen über das Aussehen eines Tibet-Terrier fehlt. Man kann ja nicht alles wissen. :-)

Aber das fand ich interessant. Meine Neugier war geweckt und daher dieser Artikel.

Woher kommt der Tibet-Terrier?


Die Rasse Tibet-Terrier wurde früher als Wärter von Viehherden eingesetzt im Hochgebirge. Er stammt aus Tibet, wie der Name schon sagt. Er wurde dort als Hütehund eingesetzt in Höhen von rund 4000 metern.

Woher die Rasse wirklich stammt, ist nicht bekannt. Die Gerüchte reichen von heiligen Tempelhunden bis  zu normalen Hofhunden. Aber vermutlich waren es früher Hunde im Kloster. Tibet-Terrier waren früher auch Hütehunde und haben Viehherden bewacht wie in Europa der Schäferhund

Die ersten Hunde wurden mitte der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts nach England gebracht. Damals war eine Ärztin aus England in Tibet und brachte als Dankbarkeitsgeschek 2 Hunde dieser Rasse mit. Sie bekam die Tibet-Terrier von einem Tibeter geschenkt. Die Tiere wurden damals nicht verkauft (das war selten) sondern eher als Geschenk übergeben.


Vermutlich waren diese beiden Tiere also die Grundlage für die Rasse und deren Vermehrung in Europa.

Der Tibet-Terrier gilt alt robuster Hund. Es gibt in verschiedenen Farben. Von gold, creme, grau bis schwarz oder weiß ist alles vertreten.
Das Fell ist ein dichtes Deckhaar und mit einer feinen Unterwolle.




Der Tibet-Terrier hat seinen eigenen Kopf, lässt sich aber gut erziehen. Er ist robust und die Rasse hat eine lange Vergangenheit. Der Hund ist verspielt, intelligent, fröhlich und lernwillig. als Wachhund ist er aufmerksam und  zuverlässig.

Der Tibet-Terrier ist nicht agressiv. Also in einem Haushalt Kindern immer sehr geeignet.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen