Hunderassen

Es gibt sehr viele Hunderassen. Alle aufzuführen, wird vielleicht nicht gelingen. Aber einige sicher. Mit einigen Infos dazu. Wieviele es werden, kann ich nicht sagen. Daher lohnt es sich, wenn man immer wieder mal hier rein sieht.

MOPS

Der Mops hat ein Gewicht von rund 6 bis 8 kg. Die Lebenserwartung liegt bei rund 13 bis 15 Jahre. Die Rasse kommt wohl aus dem alten China. Er wurde vor etwa 2000 Jahren gezüchtet. Damals war es so, dass es nur Königen vorbehalten war, ihn zu besitzen.

Nach Europa kam der Mops wohl im 16. Jahrhundert. Damals wurde die Rasse von Indien in die Niederlande gebracht.

Der Mops gilt als robust und Begleithund. Seine Eigenschaften sind Lernwilligkeit, Gutmütigkeit, Intelligenz wie auch Verspieltheit. Man muss bei dieser Rasse sehr auf die richtige Ernährung achten, da sie sehr zu Übergewicht neigt. Trotz der geringen Größe gilt der Mops als mutig. Er kann aber auch Gefahrensituationen oft nicht korrekt erkennen. Der Mops gilt auch als hartnäckig und streitlustig.

Tibet-Terrier

Der Tibet-Terrier war als Wachhund eingesetzt, um im Hochgebirge Viehherden zu bewachen.
Wie der Name vermuten lässt, kommt die Rasse aus Tibet. Der Tibet-Terrier entwickelte hier ein dichtes Fell.
Woher der Tibet-Terrier genau stammt, ist nicht bekannt. Es wird vermutet, dass die Rasse früher als Klosterhunde gehalten wurde.

Die Aufgabe vom Tibet-Terrier war früher, das Bewachen von Viehherden. Dafür lebte er in kleinen Rudeln bei der jeweiligen Herde. In den 20er Jahren wurde der Tibet-Terrier nach Europa gebracht. Es waren 2 Hunde, die als Geschenk der Dankbarkeit von einem Tibetaner an eine englische Ärztin. Diese beiden Hunde sind wohl der Ursprung dieser Rasse in Europa.

Die Tibet-Terrier können bist zu 15 kg schwer werden. Die Farbe des Fells ist unterschiedlich von grau, schwarz bis schwarz-weiß. Die Hunde haben ein dichtes Fell. Dazu besitzen sie flache und breite Pfoten, die in früheren Zeiten im Schnee sehr hilfreich waren.

Der Tibet-Terrier gilt als robust und gesund. Dazu ist er lernwillig, fröhlich und intelligent. Gegenüber Fremden ist er zwar zurckhaltend, aber nicht aggressiv. Auch heute noch gilt er als sehr guter Wachhund.

Das folgende Foto zeigt die ehemalige Moderatorin Biggi Lechtermann mit ihrem Hund "Tilly". Er hat sie oft begleitet für Werbeaktionen zu ihrem Buch Danke, Dog! Ein Hund ist die beste Medizin und war auch ausschlaggebend für die Entstehung des Buches.

Drever

Der Drever stammt aus Schweden. Er wird bis zu 38 cm hoch und rund 15 kg schwer. Seine Lebenserwartung liegt bei 13-14 Jahren. Er wird als Spürhund genutzt.

In Schweden war er so auch von Jägern eingesetzt. Vor dem 1. Weltkrieg wurde er in Schweden gezüchtet. Ursprünglich stammt er von der westfällischen Dachsbracke ab.

Die Rasse ist außerhalb von Schweden nicht stark vertreten. Doch in Schweden ist der Hund zu einem begehrten Helfer bei der Jagd geworden. Ihn zeichnet eine hohe Ausdauer aus und will auch noch jagen, wenn der Mensch schon aufhören will. Er kann zwar nicht so schnell laufen wie andere Hunde, doch ihn zeichnet trotzdem seine Eigenschaft als Jäger von Beutetieren aus.

Barsoi

Der Barsoi ist ein russischer Windhund. Er wird bis zu 13 Jahre alt und bis zu 48 kg schwer. Das Fell kann alle Farben haben. Der Name dieser Rasse kommt vom russischen Wort für "schnell". Nämlich "borzij".

Der Hunde wurde im 13. Jahrhundert für die Jagd von Pferden genutzt. Wie auch für verschiedene Füchse, Hasen, Wölfe oder anderes Großwild. Die Rasse galt bis etwa 1915 als Nationalhund in Russland.

Heute wird der Barsoi in Russland für die Jagd von Silberfüchsen und Zobel genutzt. Grund dafür ist seine fellschonende Tötungsart. Nämlich ein Genickbruch. So wird der Pelz der Tiere nicht beschädigt.

Diese Hunderasse gilt als anhänglich und liebenswürdig. Jedoch Fremden gegenüber verhält er sich i.d.R. misstrauisch.






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